Solidarität mit den säkularen iranischen Kräften! @ Ballhausplatz, 1010 Wien, Österreich, Wien [18. Januar]

Solidarität mit den säkularen iranischen Kräften!


152
18.
Januar
17:00 - 19:30

 Facebook-Veranstaltungen
Ballhausplatz, 1010 Wien, Österreich
(English translation below)

Solidarität mit den säkularen iranischen Kräften!
Nieder mit der Islamischen Republik!

Seit Ende Dezember protestieren im Iran Menschen unter Lebensgefahr gegen das iranische Regime der Ayatollahs. Sie fordern unmissverständlich das Ende der Islamischen Republik, das Ende des antisemitischen, frauenverachtenden Regimes, das jede individuelle Freiheit zugunsten einer islamischen Zwangsmoral unterdrückt, den Holocaust leugnet, seit der islamischen Revolution 1979 zehntausende Menschen hingerichtet und unzählige mehr eingesperrt und in die Flucht getrieben hat. Bis heute foltern und ermorden seine Schergen täglich Homosexuelle und Oppositionelle, zwingen Frauen unter das Kopftuch und drangsalieren die iranische Bevölkerung. Das Regime ist einer der Hauptsponsoren des internationalen Terrorismus; die Vernichtung Israels ist seit 1979 erklärte Staatsräson. Es ist bestrebt und war gerade in den letzten Jahren erfolgreich darin, Revolutionsexport zu betreiben und spielt im Nahen Osten eine verheerende Rolle. Durch seinen wachsenden Einfluss im Libanon, dem Irak, dem Jemen und in Syrien, etwa durch die Unterstützung des syrischen Diktators Bashar al-Assad und der libanesischen Hizbollah, stürzt es die ganze Region noch tiefer ins Elend und ist einer defr Hauptfaktoren für die – wenn sie denn können – millionenfache Flucht von Menschen nicht nur aus dem Iran selbst.

All das ist dem Regime nur möglich, weil es sich international in einer guten Position befindet. Statt das Regime zu boykottieren und so die iranische Bevölkerung gegen die Mullahs und Revolutionsgarden zu stärken, ist es seit Jahrzehnten insbesondere die europäische und darunter maßgeblich österreichische Politik, die Geschäfte mit dem Regime ermöglicht und es auf internationaler Bühne legitimiert, ja geradezu hofiert. So wurde am 11. Januar der iranische Außenminister Zarif in Brüssel empfangen, um mit ihm an der Festigung jenes Atomdeals zu arbeiten, dessen Kritik US-Päsident Trump in Europa genauso übel genommen wird, wie seine Solidaritätsdresse an die iranischen Demonstranten. Wie 2009 bei den letzten großen Protesten im Iran auch die Regierung Obama, lässt Europa die säkularen und gegen das Regime gerichteten Kräfte einmal mehr im Stich. Dass das Regime die Proteste der vergangenen Wochen trotz Dutzender Toter, tausender Verhafteter und erneuter Folter noch nicht niederschlagen konnte, liegt unter anderem daran, dass zwei Staaten unmissverständlich ihre Unterstützung der Proteste bekundet haben: Israel und die USA. Dass die europäischen Regierungen den Demonstranten im Iran keine Unterstützung – weder in Worten, noch in Taten – zukommen lassen, spricht Bände über die Verfasstheit der Europäischen Union: Sie belegt damit einmal mehr, dass ihr nichts gelegen ist an der Sicherheit Israels, an einer freieren Gesellschaft im Iran sowie an erträglicheren Verhältnissen im Nahen Osten. All dies setzte nämlich voraus, dass das Ziel der Protestbewegung realisiert wird:

Nieder mit der Islamischen Republik!

Solidarität mit den säkularen Protesten gegen das iranische Regime und mit allen, die an ihrer Seite stehen!

Gegen das europäische Appeasement!

18.1.2018, Ballhausplatz, 1010 Wien, 17 Uhr.

— Solidarity with secular social forces in Iran!
Down with the Islamic Republic!

Since the end of December, people in Iran are risking their lives to protest the Ayatollah regime. Unequivocally, they call for an end to the Islamic Republic, an end to the anti-semitic, misogynist regime that is suppressing all individual freedom in favor of its coercive islamic moral, a regime that is denying the Holocaust and that has executed tens of thousands of people and imprisoned and forced countless more to flee since the Islamic Revolution in 1979.
Still today — and on a daily basis — the regime's henchmen are torturing and murdering opponents and homosexuals, are forcing women under the hijab, and are tormenting the general public.
The Iranian regime is one of the main sponsors of international terrorism, and the annihilation of the State of Israel is the target aim of state since the 1979 Islamic Revolution. Its — in recent years increasingly successful — efforts to 'export' this revolution are posing disastrous risks for all of the Middle East region. Gaining success in Lebanon, Iraq, Yemen and Syria, with actions such as the backing of Syrian dictator Bashar al-Assad or the Lebanese Hezbollah, the regime is bringing more misery upon the whole region and is one of the main factors causing the flight of millions of people, not only from Iran — if flight is indeed possible.

The regime is capable of doing these things because of its favourable international position. Instead of boycotting the regime and so supporting the Iranian public against Mullahs and Revolutionary Guards, European — and among them to a relevant extent Austrian — policies promote business with the regime and include courting it on an international stage. On january 11th, Iranian foreign minister Zarif was welcomed in Brussels to join the team in consolidating the Nuclear Deal — a deal that US president Trump is criticizing for its very likely disastrous consequences. In Europe, Trump's critique as well as his address of solidarity to Iranian protesters, both are expectably resented. As also the Obama administration also did at the last major protests in 2009, Europe is letting down the secular social forces opposing the regime once again. One reason why the regime hasn't yet been able to quell the recent protests in spite of dozens killed, thousands imprisoned, and new cases of torture, is the clear supportive message of two nations: Israel and the US. The total lack of support for the opposition on the part of European governments speaks volumes about the state of the European Union: it is one more proof that the EU has no interest in the security of the State of Israel, in a liberated society in Iran or in a better situation for the people in the Middle East. The realisation of the protest movement's demands is the indispensable condition for all of these goals:

Down with the Islamic Republic!

Solidarity with the secular protests against the Iranian regime and with all their supporters!

Against the European appeasement!

18/01/2018, 5 pm, Ballhausplatz, 1010 Vienna
Diskussion
image
Nur registrierte Benutzer können Kommentare hinterlassen.
Registrieren Sie sich schnell oder autorisieren Sie sich.

Das am meisten erwartete Veranstaltungen in Wien :

Lichtermeer für Ute Bock am HeldInnenplatz
Heldenplatz, 1010 Wien, Österreich
Ausverkauft: Wanda • Niente Tour • Stadthalle • Wien
Wiener Stadthalle
Ausverkauft: Scooter (DE) • Wien
Planet TT Bank Austria Halle im Gasometer
Alt-J (UK) • Wien
Wiener Stadthalle
Ausverkauft! Ö3-Konzert von Sunrise Avenue
Wiener Stadthalle
The Kelly Family live in Wien
Wiener Stadthalle
Pizzera & Jaus - unerhört solide | Wiener Stadthalle
Wiener Stadthalle
Hardwell pres. by Prater DOME
Praterdome Wien
SOLD OUT! Kraftklub · Wien · Gasometer
Planet TT Bank Austria Halle im Gasometer
Depeche Mode "Global Spirit Tour" Wien
Wiener Stadthalle
Die populärsten Veranstaltungen in Deinem News Feed!